Gletschereis

Gletschereis. Foto von Markus Mauthe
Gletschereis im Los-Glaciares-Nationalpark in Patagonien. Der Nationalpark schützt Teile des patagonischen Eisfeldes, das größte Süßwasserreservoir Südamerikas. Als klimagesteuerte Systeme sind Hochgebirgsgletscher besonders vom Klimawandel gefährdet. © Foto: Markus Mauthe/Greenpeace.

Aktuelle Nachrichten

30.09.2013 - Aktueller Klimabericht des IPCC

Aktuelle Zahlen zum Rückgang des Gletschereises sind im kürzlich erschienenen Beitrag der Arbeitsgruppe 1 zum 5. Sachstandsbericht des IPCC enthalten, der den aktuellen Wissensstand zum Klimawandel zusammenfasst. Demnach nahm die Eismasse der Gletscher der Erde im Zeitraum von 1993 bis 2009 um 275 Milliarden Tonnen pro Jahr ab. Das Schmelzen der Eisschilde trug zuletzt (zwischen 1993 und 2010) mit 0,76 Millimeter pro Jahr zum Anstieg des Meeresspiegels bei (zum Anstieg des Meeresspiegels siehe aktuelle Nachrichten Ozean).

Der Verlust des Gletschereises wird auf jeden Fall weitergehen: Selbst bei einem Emissionsszenario, das ehrgeizige Klimaschutzmaßnahmen annimmt, dürfte das Volumen der Gletscher auf der Erde bis zum Ende des Jahrhunderts dem Bericht zufolge zwischen 15 und 55 Prozent zurückgehen. Gehen die Emissionen ungebremst weiter, dürfte der Verlust zwischen 35 und 85 Prozent liegen.

Weitere Informationen:
Der 5. UN-Klimareport.

Jürgen Paeger 2013 - 2014